12. November 2019

Transdev übernimmt Ticketvertrieb an Bahnhöfen und SPNV-Haltepunkten

Am 15. Dezember 2019 übernimmt die Transdev Vertrieb GmbH (Transdev) den Verkauf von Tickets an den Bahnhöfen und SPNV-Haltepunkten in der Region. Das heißt für Sie, dass Sie von einigen Neuerungen profitieren: Mit neuen Automaten und Vertriebsstellen im grünen VRR-Design sowie zeitgemäßen Funktionalitäten und Vertriebsansätzen verbessern wir die Qualität des Ticketverkaufs im Schienenpersonennahverkehr. Der neue Vertriebsvertag für den SPNV läuft bis zum 31. Januar 2030 und fügt sich nahtlos an den auslaufenden Vertrag mit dem bisherigen Dienstleister, der Deutschen Bahn (DB). In Zukunft müssen Sie sich also nicht mehr am DB-Rot, sondern am VRR-Grün orientieren, wenn Sie an den Stationen im VRR Fahrscheine erwerben möchten. In den Städten und Kreisen sind weiterhin die kommunalen Verkehrsunternehmen für den Ticketvertrieb verantwortlich.

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Lesen Sie in diesem Magazin-Artikel alles Wissenswerte zu den Neuerungen im SPNV-Vertrieb ab 15. Dezember 2019.

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Verkauf von Nahverkehrs- und Fernverkehrstickets

Transdev übernimmt ab 15. Dezember 2019 den Automatenvertrieb und den Verkauf von Tickets über Servicemitarbeiter, beispielsweise in KundenCentern. Sämtliche Automaten und Vertriebsstellen sind im markanten VRR-Design gestaltet, damit Sie die Verkaufsstätten für Nahverkehrstickets direkt auf den ersten Blick erkennen. Um Ihnen auch zukünftig einen umfassenden Service bieten zu können, wird Transdev an allen Automaten sowie in den Vertriebsstellen an den Stationen Düsseldorf Flughafen, Mönchengladbach Hbf, Mülheim an der Ruhr Hbf, Krefeld Hbf, Neuss Hbf, Herne, Wesel, Dinslaken, Grevenbroich und Kleve auch Fahrkarten für den Fernverkehr der Deutschen Bahn vertreiben.

445 neue Ticketautomaten im VRR-Grün

Transdev betreibt rund 445 neuen Automaten im gesamten VRR-Gebiet. Die neuen Automaten sind kundenfreundlich gestaltet und verfügen über zusätzliche nützliche Funktionen. Sie profitieren beispielsweise von einer optimierten Menüstruktur. In der Regel genügen drei Klicks bis zum Ticket, entweder durch die Eingabe von Start und Ziel oder die unmittelbare Auswahl des gewünschten Tickets.

Auch der Nachkauf von Tickets ist an den neuen Automaten deutlich leichter als bisher. Alle Papiertickets sind mit einem Barcode versehen. Sie können diesen Barcode direkt am Automaten einscannen und so bequem das gleiche Ticket erwerben. Außerdem gibt es eine praktische Warenkorbfunktion, über die Sie mehrere Fahrausweise in nur einem Vorgang bezahlen können. Die Automaten geben standardmäßig entwertete Tickets, auf Wunsch aber auch nicht entwertete Tickets aus.

Sie können flexibel entscheiden, wie Sie die Kosten für ihr Ticket begleichen möchten: bar, per Giro- oder Kreditkarte oder kontaktlos mittels NFC-Technik. Über ein zusätzliches Farb-Display als Aufsatz auf dem Ticketautomaten können Sie sich über aktuelle Abfahrtszeiten am jeweiligen Bahnhof sowie Angebote und Services rund um den Öffentlichen Personennahverkehr informieren.
Jedem Automaten ist in unmittelbarer Nähe ein Ticketentwerter zugeordnet. Dank eines neuen Lichtkonzeptes können Sie die Fahrscheinentwerter besonders an kleineren Bahnhöfen und bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich leichter finden als dies bislang der Fall war. Die Ticketautomaten wurden so auf den Verbundraum verteilt, dass Sie an jedem SPNV-Haltepunkt ein ÖPNV-Ticket kaufen können – entweder direkt an der Station oder in den Fahrzeugen der Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Auch persönlich für Sie da: Ticketverkauf in Vertriebsstellen

An mehr als 50 Standorten im Verbundraum können Sie sich auch weiterhin persönlich an Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter wenden. Die Vertriebsstellen befinden sich entweder im Bahnhof oder in direkter Bahnhofsnähe. Dort haben Sie die Möglichkeit, Tickets zu kaufen und sämtliche Anliegen rund um den Öffentlichen Personennahverkehr direkt mit einem Kundenbetreuer zu klären.

An den Hauptbahnhöfen in Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg und Düsseldorf sowie am Bahnhof Düsseldorf Flughafen richtet Transdev eigene, im VRR-Design gestaltete KundenCenter, zum Teil in Kombination mit anderen Shops, ein. Hier gibt es sogar Videoautomaten, über die Sie sich per Video-Liveschaltung an einen Transdev-Kundenbetreuer wenden können. Die Servicemitarbeiter beraten Sie nicht nur, sondern können den Automaten auch fernsteuern, um Sie direkt beim Ticketerwerb zu unterstützen.

An den Stationen Hagen Hbf, Mönchengladbach Hbf, Gelsenkirchen Hbf, Oberhausen Hbf, Grevenbroich, Neuss Hbf, Krefeld Hbf, Wuppertal Hbf, Wesel, Recklinghausen Hbf, Wuppertal-Oberbarmen, Mülheim an der Ruhr Hbf, Dinslaken, Kleve und Herne wird es sogenannte Shop-in-Shop-Lösungen geben. Hier werden die VRR-Ticketschalter in andere Ladenlokale integriert. An rund 30 weiteren Standorten übernehmen Agenturen den Ticketvertrieb, beispielsweise Kioske oder Buchläden, die sich in unmittelbarer Umgebung der Bahnhöfe befinden. Hier können Sie sämtliche Tickets aus dem Barsortiment wie beispielsweise Einzel-, 4er- oder TagesTickets kaufen und Ihre Abo-Anträge abgeben.

 

Wibke Hinz

Von Wibke Hinz
PR-Redakteurin


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